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Liebe Freunde der Kirchenmusik,

mit einem ganz besonderen Konzert starten wir am in die neue Saison:
Am Samstag, dem 21. September, um 18 Uhr gastieren der Deutsche Ärztechor und das Deutsche Ärzteorchester in der Morizkirche mit einem der bekanntsten Stücke des 20. Jahrhunderts: Carl Orffs CARMINA BURANA. Und das Beste: Der Erlös des Konzerts kommt dem Projekt "Erweiterung der Schuke-Orgel um zwei Bass-Register" zugute! Das Programm wird ergänzt durch "GlasPerlenSpiel" von Benedikt Brydern, ein Konzert für zwei Violinen und Orchester.
Übrigens: Für dieses Konzert konnten wir einen prominenten Schirmherrn gewinnen: Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm 

Konzertkarten erhalten Sie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, zum Beispiel beim Coburger Tageblatt, Hindenburgstraße 34, 96450 Coburg, Tel: 09561-888148 und bei der Neuen Presse Coburg, Steinweg 51, 96450 Coburg, Telefon: 09561 / 850 170.
Sie können Karten auch online erwerben unter www.moriz-klingt.reservix.de

Über Ihr Interesse freue ich mich!
Herzliche Grüße
Ihr Peter Stenglein

Carmina burana

Im Jahr 1934 stieß der Komponist Carl Orff  auf die von dem bayerischen Germanisten und Sprachforscher Johann Andreas Schmeller 1847 herausgegebene Ausgabe der Carmina Burana. Michel Hofmann, ein junger Jurastudent und Latein- und Griechisch-Enthusiast, unterstützte ihn bei der Auswahl und Zusammenstellung von 24 dieser Texte zu einem Libretto, hauptsächlich in Latein sowie einigen in Mittelhochdeutsch und Altfranzösisch. Die Auswahl umfasst eine weite Spanne weltlicher Themen: die Wechselhaftigkeit von Glück und Wohlstand, die Flüchtigkeit des Lebens, die Freude über die Rückkehr des Frühlings sowie die Genüsse und Gefahren von Trinken, Völlerei, Glücksspiel und Wollust. Nach der erfolgreichen Uraufführung im Jahre 1937 schrieb Orff an seinen Verleger: „Alles, was ich bisher geschrieben und was Sie leider gedruckt haben, können Sie nun einstampfen! Mit Carmina Burana beginnen meine gesammelten Werke!“ Das Werk wurde rasch zu einem der populärsten Chor-Orchester-Werke des 20. Jahrhunderts.

Carl Orff

Carl Orff (1895-1982) erhielt im Alter von fünf Jahren ersten Musikunterricht. Frühe Erfahrung im Musizieren in der Gruppe sammelte er als Schüler des Wittelsbacher-Gymnasiums, wo er das Schulorchester auf der Orgel, dem Klavier oder Harmonium begleitete und im Schulchor Solopartien als Sopran übernahm. Er studierte an der Königlichen Akademie der Tonkunst in München und war Kapellmeister in München, Mannheim und Darmstadt. Gemeinsam mit Dorothee Günther die „Günther-Schule München – Ausbildungsstätte vom Bund für freie und angewandte Bewegung e. V.“, die in den Bereichen Gymnastik, Rhythmik, Musik und Tanz ausbildete. Carl Orff selbst übernahm dort die Leitung der Musikabteilung. Grundlage seiner Arbeit bildete die Idee, das musikalisch-rhythmische Gefühl aus der Bewegung heraus zu entwickeln. Aus dieser Idee entwickelte er gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Gunild Keetman ein neues Modell für Musik- und Bewegungserziehung: das Orff-Schulwerk. Erste Veröffentlichungen hierzu erfolgten zwischen 1930 und 1934. Neben seiner kompositorischen Arbeit übernahm er auch Führungspositionen in verschiedenen musikalischen Einrichtungen. Er war von 1950 bis 1960 Leiter einer Meisterklasse an der Musikhochschule in München. 1961 folgte die Leitung des Orff-Instituts in Salzburg.

Ärztechor und Ärzteorchester

Der Deutsche Ärztechor wurde von Dr. med. Matthias Wagner aus dem Wunsch heraus gegründet, mit dem seit gut 20 Jahren bestehenden Deutschen Ärzteorchester auch große Oratorien musizieren zu können.
Der Chor kam Ende Dezember 2007 erstmals zusammen, um unter der Leitung von Alexander Mottok mit dem Deutschen Ärzteorchester auf der Nordseeinsel Amrum Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium, Kantaten 1–3, einzustudieren und aufzuführen. Der große Erfolg ermutigte zu weiteren Konzerten an unterschiedlichen Orten in Deutschland. Eine erste  Auslandstournee führte den Chor 2012 durch mehrere oberitalienische Städte.
Der Chor besteht aus einem lockeren Zusammenschluss von mittlerweile mehr als 500 sangesbegeisterten und sangeserfahrenen Ärztinnen und Ärzten sowie Angehörigen weiterer medizinischer und medizinverwandter Tätigkeitsfelder aus allen Teilen Deutschlands.
Der Deutsche Ärztechor finanziert sich durch Seminarbeiträge. Die Kosten für Anreise und Unterbringung tragen die Teilnehmer selbst. Unterstützt werden Medizinstudenten ohne eigene Einkünfte.

Die Auftritte erfolgen meistens im Rahmen von Benefizveranstaltungen, und die Konzerterlöse werden für den jeweiligen guten Zweck gespendet.
Das Deutsche Ärzteorchester wurde 1989 vom Münchner Allgemeinarzt und Dirigenten Dr. Dieter Pöller gegründet. Im Ärzteorchester spielen Mediziner aus ganz Deutschland, geprobt und konzertiert wird im Rahmen von 3-4 Arbeitsphasen im Jahr, die meistens eine ganze oder eine halbe Woche dauern und an diversen Orten in Deutschland stattfinden Den Abschluss der Arbeitsphasen bilden Konzerte, die meist als Benefizkonzerte für medizinische Einrichtungen oder Institutionen stattfinden. Seit 2003 leitet Alexander Mottok die Arbeitsphasen und Konzerte des Orchesters.

Auf einem Blick...

Samstag, 21. September 2019, 18 Uhr
Benedikt Brydern: GlasPerlenSpiel (für Orchester)
Carl Orff: Carmina Burana (Solisten, Chor und Orchester)
Deutscher Ärztechor und Deutsches Ärzteorchester
Schulchor des Christian-Ernst-Gymnasiums Erlangen
Gesamtleitung: Alexander Mottok
Choreinstudierung: Uta Singer
Einstudierung Schulchor Erlangen: Philipp Barth

Solisten (Carmina)
Katharina Leyhe - Sopran
Michael Connaire - Tenor
Dragutin Matic - Bariton

Violinsolisten (Glasperlenspiel)
Tirza Bluhm und Friederike Trost

Eintrittskarten unter: www.moriz-klingt.reservix.de

Wenn Sie diese E-Mail (an: Peter.stenglein@elkb.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Musica Mauritiana
Peter Stenglein
Pfarrgasse 7
96450 Coburg
Deutschland

09561-792480
peter.stenglein@elkb.de